Im Rahmen der 800-Jahrfeier von Turtmann konzipiert T_RAUMFAHRT einen ungewöhnlichen Aus- und Rückblick auf das Dorf.

Ereignisse aus der Vergangenheit, die Stimme von Heute und ein Blick in die Zukunft manifestieren sich in einer inszenierten Grossrauminstallation.
Dazu mobilisiert die Gemeinde das ganze Dorf. Das Mitwirken von diversen Bewohnern und Bewohnerinnen verleiht dem Projekt einen authentischen Charme.

Die Veranstaltung „Das Orakel von Turtmann“ ist eine Landschaftsinszenierung mit begehbaren Installationen in Turtmann. Die Rundtour erstreckt sich vom alten Dorfkern zu einem idyllischen Wasserfall unweit des Dorfes. Historische Gebäude, verlassene Häuser, ein Schlossruinenkeller und diverse Naturbühnen bieten Schauplätze, die Verbogenes sichtbar machen.

Der Rundgang besteht aus zwei Etappen die sich in ihrem Ablauf zeitlich überlagern. Fünf Installationen sind ein halbes Jahr als Ausstellung begehbar und im August 2010 werden sie von Figuren als Aufführung bespielt.

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Ausstellung

In verlassenen Häusern, historischen Gebäuden und einem Schlossruinenkeller zeigt sich Turtmann von einer unbekannten Seite. Durch Objekte, Audio- und Videoinstallationen wird den alten Räumen neues Leben eingehaucht.

Turtmann zeigt sein Gesicht. Das Orakel widerspiegelt die Stimme des Dorfes. Es macht Aussagen über den gegenwärtigen Puls von Turtmann, schaut auf die Geschichte des Dorfes zurück und wirft einen Blick in dessen Zukunft. Was sind die Empfindungen, Hoffnungen, Ideen und Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner für ihr Dorf?

Mit einem Schlüssel ausgestattet macht sich der Besucher auf den Weg, um sich die Installationen auf einem Rundgang durch den alten Dorfkern zu erschliessen.

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Ausgangspunkt ist die neu renovierte Thurelle Bertschen. Hier steht auch das Herzstück des Orakels: Die Orakelmaschine. In Form einer mannshohen Kugelbahn gibt das Orakel spielerisch Antwort auf persönliche Fragen.

Aufführungen

An 13 Abenden verwandeln sich die Installationen in Bühnenbilder und werden von SchauspielerInnen belebt. Die Räumlichkeiten sind Stationen eines grösseren Rundgangs, der aus dem Dorf hinaus entlang eines Baches zum Wasserfall führt.
Das Publikum unternimmt eine Reise in eine mystische Welt von Erzählungen, die auf historischen Ereignissen aus Turtmann basieren, aber auch auf Volkserzählungen und Sagen.

Klanginstallationen, Lichtspiele und Videoprojektionen sind stimmungsvoll in die Umgebung eingebettet, während eine wiederkehrende, variierte Melodie den Einheimischen an bekannte Klänge erinnert.

Mit Pferd und Wagen werden die Besuchergruppen vom Ausgangspunkt abgeholt und zur ersten Station gebracht. Zu Fuss geht es danach durch das Dorf und weiter durch ein Wäldchen zum Wasserfall.
Schützenbrüder, Hexen, der Landvogt Stockalper und ein Vagabund führen durch die Themen und weisen dem Publikum den Weg durch die verborgene Welt von Turtmann. Gestern, heute und morgen, Realität und Fiktion verschmelzen zu einem zeitlosen Zustand.

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