Aktion und Installation
von Aurèle Ferrier und Elisabeth Wegmann
3. Oktober - 9. November 2005
Im Rahmen von Hotel Sorge in Gera, Deutschland



Gera Ahoi ist ein performatives Projekt in zwei Akten:
Der erste Akt besteht aus Aktionen im öffentlichen Raum.
In partizipativer Arbeit mit der Stadtbevölkerung initiieren wir eine Art Pulsfühlung der Stadt Gera.
Die daraus gewonnen Materialien und Eindrücke generieren den zweiten Akt – eine Rauminstallation im Hotel Sorge.
Als Ausgangspunkt des Projektes steht die Flaschenpost.
Sie ist Metapher sowohl für Träume, Visionen, als auch für Not und Isolation.



Auf Brücken über der Elster werden Passanten eingeladen , eine Flaschenpost zu schreiben.
Das Schreiben wirft einen persönlichen Blick auf Gera.
Die Originaltexte schwimmen in der Flasche den Bach runter.



Je ein Duplikat der Texte findet den Weg in den zweiten Akt.
Wobei die Möglichkeit besteht, dass bei gefundenen Flaschen die Geschichten weitergesponnen werden.